Das Hotel ist der häufigste Ort für Termine, und der mit den wenigsten Problemen. Was den Unterschied macht, sind ein paar einfache Gewohnheiten.
Der überwiegende Teil aller Buchungen findet im Hotelzimmer statt. Das hat Gründe: Der Ort ist neutral, niemand gibt eine Privatadresse preis, und die Umgebung ist belebt. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die den Ablauf für beide Seiten spürbar entspannter machen.
Für die buchende Person
- Die Zimmernummer erst kurz vor dem Termin mitteilen, nicht Tage vorher
- Wertsachen im Zimmersafe, nicht auf dem Nachttisch
- Getränke, ob aus der Minibar oder selbst mitgebracht, nicht unbeaufsichtigt stehen lassen
- Eine Person im Umfeld weiß, wo man ist, auch wenn sie nicht weiß, weshalb
- Der Termin darf jederzeit beendet werden, ohne Erklärung
Für den Callboy
- Hotelname und Zimmernummer an eine Vertrauensperson, vor dem Betreten
- Standortfreigabe für die Dauer des Termins, danach wieder deaktiviert
- Telefon geladen, stumm, aber in Reichweite, nicht in der Jacke im Flur
- Die Bezahlung erfolgt zu Beginn, ohne Ausnahme
- Eigene Kondome mitbringen, in ausreichender Zahl
- Alkohol in Maßen oder gar nicht
Die Rezeption
Ein häufiger Punkt der Unsicherheit, und meistens unbegründet. Hotels interessieren sich nicht für Besuch, solange es ruhig bleibt. Ein zielstrebiger Gang zum Aufzug reicht. Wer angesprochen wird, nennt die Zimmernummer, das ist der übliche Ablauf. In einigen Häusern ist Besuch nach einer bestimmten Uhrzeit anzumelden, das steht in der Hausordnung.
Was gegen das Hotel spricht
Die Kosten für das Zimmer und, bei sehr späten Terminen, die Frage des Rückwegs. Beides lässt sich vorher klären. Eine Übernachtung des Callboys ist bei weiter Anreise Teil der Absprache, keine Selbstverständlichkeit.
Der Sonderfall Privatwohnung
Termine in der Wohnung der buchenden Person sind entspannter und persönlicher, geben aber die Adresse preis. Wer das nicht möchte, bleibt beim Hotel. Für den Callboy gilt in der Privatwohnung dasselbe wie überall: Ort und Uhrzeit sind bei einer Vertrauensperson bekannt, und der Weg zur Tür ist bekannt.